Du solltest eine Social Media Strategie entwickeln, um deine Produkte oder Dienstleistungen in den sozialen Netzwerken bestmöglich zu vermarkten. Hier erreichst du deine (potenzielle) Kundschaft nämlich besonders leicht. Allerdings gilt es auch hier, ein paar Punkte zu beachten, damit deine Werbung tatsächlich ins Schwarze trifft und nicht als nervig wahrgenommen wird.

Was sind deine Ziele?

Bevor du deine Social Media Strategie entwickeln kannst, solltest du deine Ziele identifizieren. Es gibt hier viele Möglichkeiten, natürlich kannst du auch verschiedene Optionen miteinander kombinieren:

  • deine Marke bekannter machen
  • ihr Profil schärfen
  • Neukundinnen und -kunden gewinnen
  • Kundenbindung verbessern
  • mehr Interessierte auf deine Unternehmenswebsite locken
  • vermehrte Interaktion auf den Netzwerken, damit deine Posts öfter in der Timeline erscheinen

Die Ergebnisse sollten auf jeden Fall messbar sein, damit du den Erfolg deiner Strategie auch messen kannst.

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Wer gehört zur Zielgruppe?

Es gibt inzwischen viele verschiedene soziale Netzwerke. Es ist für kein Unternehmen sinnvoll, Werbung in allen zu platzieren – dafür sind die Nutzergruppen zu unterschiedlich. Ich würde selbst auch nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Also konzentriere ich mich auf die wichtigsten für mich.

Um die für dich passenden zwei oder drei Netzwerke auszuwählen, musst du zunächst deine Zielgruppe genau identifizieren. Hilfreich ist es, wenn du Buyer Personas erstellst, damit du dir deine Kundinnen und Kunden möglichst genau vor Augen führen und ihre Fragen und Probleme antizipieren kannst. Für die eine Zielgruppe sind beispielsweise Link Posts auf Facebook sinnvoll, für die andere wäre das Zeitverschwendung und du solltest dich auf lebhafte und erklärende Bilder und Grafiken konzentrieren.

Fasse dich kurz

Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet ist kurz – allzu schnell scrollt die Zielgruppe weiter, wenn deine Beiträge zu langatmig sind. Daher solltest du einige Punkte beachten:

  • Sei direkt – Ironie oder allzu geschliffene Ausdrucksweise können zu Missverständnissen führen.
  • Sei präzise – sag ohne lange Vorrede, was du vermitteln willst.
  • Sei interessant – setze auf Beiträge, die für deine Zielgruppe tatsächlich einen Mehrwert bieten.

Achtung: Wenn du mit deinem Unternehmen auf Social Media tätig wirst, ist das ein Job, der Aufmerksamkeit erfordert! Das sollte niemand neben seinen eigentlichen Aufgaben erledigen müssen. Social Media Manager reagieren sofort auf Nachrichten und Kommentare, helfen weiter und behalten die Performance der Anzeigen jederzeit im Blick, um bei Bedarf gegenzusteuern.

Nutze Storytelling

Menschen mögen Geschichten oder Themen mit Wiedererkennungswert. Mittels Storytelling im Marketing kannst du ein Gerüst aus Informationen und Emotionen um dein Unternehmen bauen, das es deiner (potenziellen) Kundschaft erlaubt, sich mit ihm zu identifizieren. Du kannst ein bestimmtes Thema ausbauen und immer wiederkehren lassen. Schon bald möchten die Adressaten wissen, wie es weitergeht.

Das Storytelling kann verschiedene Standbeine haben: Es müssen nicht nur Anzeigen oder Clips zu deinen Produkten sein, die es bedienen. Du kannst ein Unternehmensvideo drehen lassen, um zu erklären, was der Antrieb ist, und du kannst einen informativen Blog führen lassen, durch den sich das Thema wie ein roter Faden zieht. Mit hochwertigen Blogbeiträgen, die du mit knackigen, interessanten Teasern in den sozialen Netzwerken teilst, kannst du mehr Leute auf deine Website locken und dir einen Ruf als Experte erarbeiten.

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Plane deine Beiträge

Es reicht nicht aus, dass du deinen Mitarbeitenden sagst, dass du eine gewisse Anzahl an Social Media Beiträgen in der Woche oder im Monat wünschst. Stattdessen solltet ihr sie sorgfältig planen. Dabei orientiert ihr euch an verschiedenen Punkten:

  • Jahreszeiten
  • Feste und Feiertage
  • neue Produkte oder Angebote
  • Jubiläen
  • Messen u. Ä.

Das bedeutet, dass deine Social Media Manager über alle Neuerungen im Unternehmen jederzeit auf dem Laufenden sein und gleichzeitig die Branche scharf im Auge behalten müssen. Auf Neuigkeiten von der Konkurrenz sollten sie ebenfalls achten, damit ihr euch im Bedarfsfall etwas Passendes einfallen lassen könnt.

Miss die Erfolge deiner Social Media Strategie

Um sicherzugehen, dass deine Social Media Strategie aufgeht, solltest du die wichtigen Zahlen im Auge behalten:

  • Wie viele Nutzerinnen und Nutzer sehen die Beiträge?
  • Wie viel positives Feedback bekommst du?
  • Werden die Beiträge geteilt?
  • Wie viele Interessierte klicken auf die Links?
  • Wie viele schließen tatsächlich einen Kauf ab?

Es ist wichtig, dass deine Social Media Manager schnell reagieren und immer freundlich bleiben. Letzteres ist manchmal beim Ton in den sozialen Medien gar nicht so einfach, aber es ist unabdingbar, dass deine Mitarbeitenden es nie an Professionalität, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit mangeln lassen. Ungebührliches Benehmen im Internet fällt auf dein Unternehmen zurück!


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